Verwendete Nomenklatur

Die verwendete Nomenklatur richtet sich möglichst weitgehend nach der Florenliste von Baden-Württemberg und der Roten Liste von Baden-Württemberg (Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg 1998). In der Zwischenzeit haben sich bei einigen Arten erneut taxonomische Änderungen ergeben, die eingearbeitet wurden. Wesentliche Quellen hierfür sind die Standardliste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands (WISSKIRCHEN & HAEUPLER 1998) und die Kommentare in der Roten Liste für Baden-Württemberg.

Gegenüber den gebräuchlichen Bestimmungswerken gibt es daher auch bei den lateinischen Namen einige Abweichungen, so daß im Zweifelsfall die gelisteten Synonyme zu Rate zu ziehen sind. Deutsche Namen sind dagegen notorisch veränderlich und unzuverlässig. Auch hier hat die Florenliste von Baden-Württemberg eine Standardisierung versucht, der hier gefolgt wird.

In der Zukunft wird außerdem die traditionelle Familieneinteilung an einigen Stellen dramatische Veränderungen erfahren müssen, speziell im Bereich der früheren Scrophulariaceae (Braunwurzgewächse). Um die Kompatibilität mit den Standardwerken so groß wie möglich zu halten, haben wir darauf verzichtet, diesen Änderungen jetzt schon zu folgen. Interessierte können sich auf der Angiosperm Phylogeny Website des Missouri Botanical Gardens informieren, die mittlerweile als weltweite Referenz für die Großsystematik gelten kann.

 

<v:shape alt="Anchor" id="_x0000_i1025" style="width:24pt; height:24pt" type="#_x0000_t75">Einige Fachbegriffe</v:shape>

 

Der Verfasser hat versucht, in der Datenbank mit möglichst wenigen botanischen Fachbegriffen auszukommen, um die Handhabung zu erleichtern. Einige wenige Fachbegriffe waren trotzdem unvermeidlich.

Zur Erklärung der jeweiligen botanischen Spezialausdrücke in der Rubrik "Bestimmungstipps" müssen wir auf die Fachliteratur verweisen. Auch hier haben wir versucht, die Verwendung auf ein Minimum zu reduzieren.

 

adventiv

Kommt nur unbeständig und sporadisch vor, z. B. eingeschleppt

Aggregat (agg.)

Gruppe (Sammelart) von sehr nah verwandten Kleinarten bzw. Formen, meistens nur schwierig auseinanderzuhalten

Diasporenbank

Samenbank im Boden, in dem die Samen oft für viele Jahren überliegen können, um dann nach einer Bodenstörung zu keimen

Eutrophierung

Hoher Nährstoffgehalt der Böden (oft durch Überdüngung verursacht)

Kleinart

Art, die zu einer Gruppe (Aggregat) von sehr nah verwandten Arten gehört. Kleinarten sind oft schwer zu unterscheiden, und ihre artliche Eigenständigkeit ist manchmal umstritten.

Neophyt

Neubürger, gehört nicht zur ursprünglichen Flora der Region, sondern stammt aus anderen Regionen und ist nach dem 19. Jahrhundert eingewandert.

nitrophil

stickstoffliebend, wächst bevorzugt in nährstoffhaltigen Biotopen

Randart

Das Vorkommen liegt am äußersten Rand des geschlossenen Verbreitungsgebiets. Die Art ist daher sehr selten, ohne daß dadurch auf eine spezielle Gefährdung geschlossen werden kann. Beispiele in der Region sind Arten des Hochschwarzwaldes, die bei Herrenalb wenige Kilometer in den Landkreis vordringen können oder in die Rheinebene abgeschwemmt werden können, oder "Stromberg"-Arten im äußersten östlichen Landkreis.

Ruderalen

Sammelbegriff für Brachland (offene Böden) aller Art: von Ackerbrachen über Wegraine bis zu Industriebrachen, Häfen und Bahngelände

s. lat.

sensu lato (im weiteren Sinn), d. h. die Art wird hier als Sammelart unter Einschluß von einer oder mehreren Kleinarten betrachtet.

ssp. (subsp., subspecies)

Unterart

synanthrop (bzw. anthropogen)

Tritt im Gefolge menschlicher Aktivität oder Besiedlung auf

 

Verwendete Nomenklatur

Die verwendete Nomenklatur richtet sich möglichst weitgehend nach der Florenliste von Baden-Württemberg und der Roten Liste von Baden-Württemberg (Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg 1998). In der Zwischenzeit haben sich bei einigen Arten erneut taxonomische Änderungen ergeben, die eingearbeitet wurden. Wesentliche Quellen hierfür sind die Standardliste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands (WISSKIRCHEN & HAEUPLER 1998) und die Kommentare in der Roten Liste für Baden-Württemberg.

Gegenüber den gebräuchlichen Bestimmungswerken gibt es daher auch bei den lateinischen Namen einige Abweichungen, so daß im Zweifelsfall die gelisteten Synonyme zu Rate zu ziehen sind. Deutsche Namen sind dagegen notorisch veränderlich und unzuverlässig. Auch hier hat die Florenliste von Baden-Württemberg eine Standardisierung versucht, der hier gefolgt wird.

In der Zukunft wird außerdem die traditionelle Familieneinteilung an einigen Stellen dramatische Veränderungen erfahren müssen, speziell im Bereich der früheren Scrophulariaceae (Braunwurzgewächse). Um die Kompatibilität mit den Standardwerken so groß wie möglich zu halten, haben wir darauf verzichtet, diesen Änderungen jetzt schon zu folgen. Interessierte können sich auf der Angiosperm Phylogeny Website des Missouri Botanical Gardens informieren, die mittlerweile als weltweite Referenz für die Großsystematik gelten kann.

 

<v:shape alt="Anchor" id="_x0000_i1025" style="width:24pt; height:24pt" type="#_x0000_t75">Einige Fachbegriffe</v:shape>

 

Der Verfasser hat versucht, in der Datenbank mit möglichst wenigen botanischen Fachbegriffen auszukommen, um die Handhabung zu erleichtern. Einige wenige Fachbegriffe waren trotzdem unvermeidlich.

Zur Erklärung der jeweiligen botanischen Spezialausdrücke in der Rubrik "Bestimmungstipps" müssen wir auf die Fachliteratur verweisen. Auch hier haben wir versucht, die Verwendung auf ein Minimum zu reduzieren.

 

adventiv

Kommt nur unbeständig und sporadisch vor, z. B. eingeschleppt

Aggregat (agg.)

Gruppe (Sammelart) von sehr nah verwandten Kleinarten bzw. Formen, meistens nur schwierig auseinanderzuhalten

Diasporenbank

Samenbank im Boden, in dem die Samen oft für viele Jahren überliegen können, um dann nach einer Bodenstörung zu keimen

Eutrophierung

Hoher Nährstoffgehalt der Böden (oft durch Überdüngung verursacht)

Kleinart

Art, die zu einer Gruppe (Aggregat) von sehr nah verwandten Arten gehört. Kleinarten sind oft schwer zu unterscheiden, und ihre artliche Eigenständigkeit ist manchmal umstritten.

Neophyt

Neubürger, gehört nicht zur ursprünglichen Flora der Region, sondern stammt aus anderen Regionen und ist nach dem 19. Jahrhundert eingewandert.

nitrophil

stickstoffliebend, wächst bevorzugt in nährstoffhaltigen Biotopen

Randart

Das Vorkommen liegt am äußersten Rand des geschlossenen Verbreitungsgebiets. Die Art ist daher sehr selten, ohne daß dadurch auf eine spezielle Gefährdung geschlossen werden kann. Beispiele in der Region sind Arten des Hochschwarzwaldes, die bei Herrenalb wenige Kilometer in den Landkreis vordringen können oder in die Rheinebene abgeschwemmt werden können, oder "Stromberg"-Arten im äußersten östlichen Landkreis.

Ruderalen

Sammelbegriff für Brachland (offene Böden) aller Art: von Ackerbrachen über Wegraine bis zu Industriebrachen, Häfen und Bahngelände

s. lat.

sensu lato (im weiteren Sinn), d. h. die Art wird hier als Sammelart unter Einschluß von einer oder mehreren Kleinarten betrachtet.

ssp. (subsp., subspecies)

Unterart

synanthrop (bzw. anthropogen)

Tritt im Gefolge menschlicher Aktivität oder Besiedlung auf